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11.07.2018 - Unfallzahlen senken durch Verkehrsprävention an der Schule

Für ca. 100 Schülerinnen und Schüler der Kaufmännischen Berufsschule IV in Augsburg stand der heutige Schultag ganz im Zeichen der Verkehrssicherheit. Der Unfallstatistik nach sind vor allem Fahranfänger zwischen 18 und 25 Jahren überdurchschnittlich häufig Verursacher von Verkehrsunfällen. Dem soll entgegengewirkt werden. Bei dem Aktionstag, den die LEW-Bildungsinitiative 3malE ermöglicht hatte, konnten die Schüler in einem Pkw-Fahrsimulator ihre Reaktion testen und im Rauschbrillen-Parcours erleben, wie sich die Einnahme von Alkohol und anderen Drogen auf die Koordinationsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit auswirkt.

Der eindrucksvollste Teil für die meisten Teilnehmer war zweifellos die Gesprächsrunde mit Herrn Beck von der Kreisverkehrswacht Aichach-Friedberg. Er appellierte vor allem an die Zivilcourage, Menschen vom Fahren abzuhalten, die sich selbst und andere durch Alkohol am Steuer gefährden und schilderte Worten und Bildern, was er bei Verkehrsunfällen in seiner Berufslaufbahn als Polizist zu sehen bekam: Autowracks, Schwerverletzte und tote junge Menschen im Alter unserer Berufsschüler. Dabei spricht aus seiner Sicht nichts gegen Feiern und Spaß. Jedoch sollte man vorher geklärt haben, wie der Weg nach Hause sicher angetreten werden kann und die Fahrer sollten sich nicht selbst überschätzen. Herr Beck empfiehlt, im Zweifelsfall lieber ein Taxi zu rufen, als unter Alkoholeinfluss oder übermüdet nach Hause zu fahren.

Das Partnerschulen-Programm ist ein Angebot der LEW-Bildungsinitiative „3malE – Bildung mit Energie“ für alle Schulen in der Region Bayerisch-Schwaben. Ziel dieses Programms ist es, durch verschiedene Projekte den Schulen einen sinnvollen Bildungsmehrwert zu bieten. Dieser Mehrwert wird für die Schüler der Berufsschule IV hoffentlich erreicht, indem sie beim Autofahren wachsam bleiben und darauf achten, bei wem sie mitfahren.

Johannes Mayr