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12.12.2018 - Eröffnung der Wanderausstellung „Gott liebt die Fremden“

Diakon Ralf Eger, der Flüchtlingsbeauftragte des Bistums Augsburg, eröffnete die Wanderausstellung „Gott liebt die Fremden“, die im Dezember im Foyer im 1. Stock unserer Schule zu besichtigen ist.

Unsere Schulleiterin, Frau Landgraf, hieß ihn und die Vertreterin der evangelischen Kirche, Birgit Sels, zur Begrüßung herzlich willkommen. Sie bedankte sich ganz besonders bei der Klasse FL 10C, die mit Frau Schneider die Ausstellungseröffnung vorbereitet hatte.

Herr Hauschild, der Sprecher des Teams „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ betonte in seiner Rede die Wichtigkeit des Engagements für eine gute Gemeinschaft in Schule und Betrieb. Die persönliche Begegnung mache es möglich, dass sich Menschen verschiedener Herkunft gegenseitig als Bereicherung erleben können.

Im Anschluss an die Eröffnung besuchte Herr Eger noch die Klassen AK 11C, DM 10B, GR 10C und BM 10D im Religionsunterricht, um mit den Schüler/innen über die aktuelle Flüchtlingssituation und ihre Erfahrungen zu sprechen.

Überrascht waren die Auszubildenden besonders davon „dass Flucht und Migration nicht ein aktuell deutsches Thema sind, sondern schon so alt wie die Menschheit und, dass Integration immer schon eine Herausforderung war“.

Dass die Begegnung und Zusammenarbeit mit Menschen verschiedener Kulturen ganz schön spannend sein kann, manchmal aber auch Klärungsbedarf und eine „sehr klare Ansage“ benötigt,  konnten die Jugendlichen aus eigener Erfahrung bestätigen. Teils große Unterschiede im Rollenverständnis von Männern und Frauen in Deutschland und manchen Herkunftsländern stellen noch eine große Herausforderung dar.

Der geäußerten Sorge, inwieweit durch Unterstützung von Migranten bei der Integration einheimische Bedürftige in Nachteil geraten würden, gab Diakon Eger „wirklich Entwarnung“: „Hier handelt es sich bei der Finanzierung um vollkommen unterschiedliche Töpfe und Fördermaßnahmen, die bei verschiedenen Trägern beantragt und genehmigt werden müssen“.

Ein Schüler fasst am Ende das Gesprächsergebnis zusammen:„Vielen Dank für die umfassende vielseitige und vor allem ausgewogene Darstellung! Das war jetzt eine echte Bereicherung!“